Planung & Steuerung
Produktionsplanung mit SAP Business One, ohne Excel daneben
Aufträge priorisieren, den Fortschritt in Echtzeit sehen und Liefertermine zusagen können, ohne vorher durch die Halle zu laufen.
In den meisten mittelständischen Fertigungen existiert die eigentliche Produktionsplanung nicht im ERP, sondern in einer Excel-Datei, an einer Magnettafel oder im Kopf des Fertigungsleiters. Das funktioniert erstaunlich lange und bricht genau dann zusammen, wenn diese Person im Urlaub ist oder ein Eilauftrag alles umwirft.
Caesar bringt Planung und Ausführung zusammen. Die Aufträge kommen aus SAP Business One, werden in Caesar priorisiert und der Werkstatt in bearbeitbarer Reihenfolge gezeigt. Jede Rückmeldung fließt in dieselbe Ansicht zurück, sodass der Plan zeigt, was tatsächlich passiert, und nicht, was gestern geplant war.
Warum Planung im Mittelstand aus dem Ruder läuft
Der Plan lebt neben dem System
Excel und Magnettafel sind schnell, aber niemand außer der planenden Person sieht sie. Bei Abwesenheit steht die Steuerung still.
Rückmeldungen kommen zu spät
Wenn der Fortschritt erst am nächsten Tag gebucht wird, plant man gegen einen veralteten Stand. Verzögerungen fallen auf, wenn sie nicht mehr aufzuholen sind.
Termine sind Schätzungen
Ohne belastbaren Fortschritt wird jede Terminzusage zur Erfahrungssache. Das geht gut, bis es einmal nicht gut geht.
Eilaufträge werfen alles um
Umpriorisieren ist auf Papier teuer: Jeder Zettel muss neu gedruckt und verteilt werden, und irgendjemand arbeitet noch nach der alten Reihenfolge.
Wie Caesar Planung und Steuerung verbindet
Ein Plan, den die Werkstatt sieht, und Rückmeldungen, die ihn sofort aktualisieren.
Aufträge priorisieren
Die Reihenfolge wird zentral festgelegt und ist an jedem Arbeitsplatz sofort sichtbar. Umpriorisieren kostet einen Klick statt eines Rundgangs.
Fortschritt in Echtzeit
Jede Rückmeldung aus der BDE aktualisiert den Auftragsstatus. Der Plan zeigt den Ist-Stand, nicht den Wunschstand.
Auftragsverfolgung über alle Arbeitsgänge
Wo ein Auftrag steht, ist ohne Nachfrage sichtbar, für Fertigungsleitung, Vertrieb und Geschäftsführung.
Engpässe früh erkennen
Wenn ein Arbeitsgang hängt, sieht man es in der Schicht, in der es passiert, und nicht erst beim Liefertermin.
Auf SAP-B1-Daten aufgesetzt
Aufträge, Stücklisten und Bestände kommen aus SAP Business One. Es wird nichts doppelt gepflegt.
Auskunft per Sprache
Mit Cleo lässt sich der Stand eines Auftrags erfragen, ohne eine Maske zu öffnen. Praktisch, wenn der Kunde am Telefon wartet.
Planung und Ausführung gehören zusammen
Ein Produktionsplan ist nur so gut wie die Rückmeldungen, die ihn füttern. Werden Fortschritt und Zeiten erst Tage später erfasst, plant man dauerhaft gegen einen Stand, den es nicht mehr gibt. Deshalb trennt Caesar beides nicht: Dieselbe Software, in der die Reihenfolge festgelegt wird, ist die, in der die Werkstatt zurückmeldet.
Der Effekt ist unspektakulär und wirksam. Verzögerungen werden sichtbar, solange sie noch aufholbar sind. Und Terminzusagen stützen sich auf Daten statt auf ein gutes Gefühl.
Native Anbindung an SAP Business One
Caesar greift nicht auf die SAP-Datenbank zu, sondern arbeitet ausschließlich über den offiziellen SAP Service Layer, die REST- und OData-Schnittstelle von SAP Business One. Fertigungsaufträge, Stücklisten, Lagerbestände und Buchungen bleiben dort.
Damit entfällt der klassische Planungsbruch, bei dem ein Planungstool eine eigene Datenhaltung aufbaut, die regelmäßig mit dem ERP abgeglichen werden muss. Es gibt nur eine Wahrheit, und sie steht in SAP B1.
Für die Betriebsgröße, die es tatsächlich betrifft
Klassische APS- und Planungssysteme sind für Werke mit eigener Planungsabteilung gebaut. In einem Betrieb mit 30 bis 300 Mitarbeitenden plant die Fertigungsleitung nebenher, zwischen Kundenrückfragen und Maschinenproblemen. Ein System, das dafür erst konfiguriert werden muss, wird nicht benutzt.
Caesar entsteht deshalb im Schichtbetrieb bei Efinger-Instruments, unserem Referenzwerk in Baden-Württemberg. Was sich dort im Alltag nicht bewährt, kommt nicht in die Software.
FAQ
Kann SAP Business One Produktionsplanung im Standard?
SAP Business One bringt Fertigungsaufträge, Stücklisten und eine Materialbedarfsplanung mit. Was fehlt, ist die Feinsteuerung: die Reihenfolge an den Arbeitsplätzen, der Fortschritt in Echtzeit und die Sicht, mit der die Werkstatt tatsächlich arbeitet. Genau diese Ebene ergänzt Caesar.
Ersetzt Caesar unsere Excel-Planung?
Das ist der Zweck. Der Unterschied ist, dass die Reihenfolge nicht mehr nur auf einem Rechner liegt, sondern an jedem Arbeitsplatz sichtbar ist und sich durch die Rückmeldungen selbst aktualisiert.
Wie schnell sehen wir Änderungen in der Werkstatt?
Caesar ist eine Webanwendung, die Werkstattsicht wird direkt aktualisiert. Wenn ein Eilauftrag nach vorn gezogen wird, sieht der nächste Arbeitsplatz das ohne neuen Ausdruck.
Brauchen wir dafür ein eigenes APS-System?
In den meisten mittelständischen Fertigungen ist das Problem nicht die mathematische Optimierung, sondern fehlende Sichtbarkeit. Wenn die klar ist, löst sich der größte Teil des Planungsschmerzes. Ob darüber hinaus etwas nötig ist, klären wir ehrlich in der Demo.
Können wir klein anfangen?
Ja. Viele Betriebe starten mit Auftragssteuerung und Rückmeldung in einem Bereich und erweitern danach. Das hält das Risiko klein und zeigt früh, ob es trägt.
Planung an eurer Auftragslage sehen
30 Minuten, live aus dem Referenzwerk. Bringt eure aktuelle Auftragsreihenfolge mit, wir zeigen sie in Caesar.

