Zerspanung

Produktionssoftware für die Zerspanung

Rüsten, Laufen, Messen, Umspannen. Wenn diese Zeiten niemand sauber erfasst, kalkulierst du deine Preise gegen ein Gefühl statt gegen Daten.

In der Zerspanung entscheidet die Nachkalkulation über die Marge. Nur beruht sie in vielen Betrieben auf Vorgabezeiten, die vor Jahren einmal geschätzt wurden, und auf Rückmeldungen, die am Schichtende aus dem Gedächtnis auf einen Zettel wandern. Der Unterschied zwischen kalkuliert und tatsächlich bleibt unsichtbar, bis er in der Jahresbilanz auftaucht.

Caesar erfasst Rüst- und Laufzeiten dort, wo sie anfallen: an der Maschine, per Start und Stopp am Arbeitsgang. Damit steht in der Nachkalkulation, was wirklich passiert ist, und die Maschinenbelegung ist sichtbar, ohne dass jemand durch die Halle läuft.

Was in der Zerspanung Geld kostet

Rüstzeiten verschwinden in der Laufzeit

Wenn Rüsten und Laufen nicht getrennt erfasst werden, sieht ein Auftrag mit vielen kleinen Losen genauso aus wie einer mit einem großen. Die Kalkulation liegt dann systematisch daneben.

Vorgabezeiten von gestern

Zeiten, die einmal geschätzt und nie überprüft wurden, wandern jahrelang in jedes Angebot. Ob sie stimmen, merkt man erst, wenn die Marge fehlt.

Maschinenbelegung im Kopf

Welche Maschine wann frei wird, weiß der Fertigungsleiter. Ist er im Urlaub, wird die Reihenfolge zur Improvisation.

Eilaufträge werfen die Reihenfolge um

Auf Papier bedeutet Umpriorisieren: neu drucken, verteilen, hoffen, dass niemand mehr nach der alten Liste arbeitet.

Was Caesar in der Zerspanung übernimmt

Zeiten messen statt schätzen, Reihenfolge zentral steuern, Ergebnisse in SAP B1.

Rüsten und Laufen getrennt

Der Arbeitsgang wird an der Maschine gestartet und gestoppt. Rüst- und Laufzeit lassen sich unterscheiden, statt in einer Summe zu verschwinden.

Gutmenge und Ausschuss

Beides wird getrennt erfasst, sodass Ausschussquoten pro Auftrag und Arbeitsgang sichtbar werden, nicht erst im Monatsmittel.

Reihenfolge zentral steuern

Die Priorisierung wird einmal festgelegt und ist an jedem Arbeitsplatz sofort sichtbar. Ein Eilauftrag kostet einen Klick statt eines Rundgangs.

Auftragsverfolgung

Der Fortschritt über alle Arbeitsgänge ist jederzeit sichtbar, auch für den Vertrieb, der einen Termin zusagen muss.

Nachkalkulation auf Ist-Daten

Weil die Zeiten gemessen und nicht erinnert sind, lässt sich der nächste Preis auf Erfahrung stützen statt auf ein Bauchgefühl.

Alles zurück nach SAP B1

Jede Rückmeldung läuft über den offiziellen SAP Service Layer nach SAP Business One. Keine zweite Datenhaltung, kein Abgleich.

Warum getrennte Rüstzeiten den Unterschied machen

Zerspanung lebt von Losgrößen. Ein Auftrag über 500 Teile und einer über 20 unterscheiden sich vor allem im Verhältnis von Rüsten zu Laufen. Wer beides in einer Summe erfasst, verliert genau die Information, die für die Preisfindung entscheidend ist, und subventioniert am Ende kleine Lose mit der Marge der großen.

Sobald Rüsten getrennt sichtbar ist, wird auch die Reihenfolge zum Hebel: Aufträge mit ähnlicher Aufspannung hintereinander zu legen, spart messbar Zeit. Diese Entscheidung kann aber nur treffen, wer die Zahlen sieht.

Bedienbar mit Handschuhen, an der Maschine

Eine Erfassung, die drei Masken und eine Minute kostet, wird an der Werkbank nicht benutzt. Sie wird auf einen Zettel geschrieben und später getippt, womit alle Vorteile der Echtzeiterfassung weg sind.

Caesar ist deshalb auf wenige Sekunden pro Rückmeldung ausgelegt: große Flächen, klare Zustände, kein Suchen in Menüs. Wo ein robusteres Gerät nötig ist, gibt es mit Lorica ein Industrietablet nach IP 65 mit MIL-STD-geprüfter Stoßfestigkeit und rund zwölf Stunden Akku.

Entwickelt im Schichtbetrieb

Caesar entsteht bei Efinger-Instruments in Spaichingen im täglichen Schichtbetrieb. Funktionen werden dort gebaut, wo sie gebraucht werden, und von den Menschen geprüft, die sie den ganzen Tag bedienen.

Deshalb steht in dieser Liste nichts, was am Reißbrett gut klingt und an der Maschine scheitert. Was sich im Alltag nicht bewährt, kommt nicht in die Software.

FAQ

Erfasst Caesar Maschinendaten automatisch?

Caesar erfasst Zeiten und Mengen über die Rückmeldung am Arbeitsplatz. Die automatische Anbindung von Maschinen- und Sensordaten entsteht mit Brutus, das sich derzeit in Entwicklung befindet. Was heute geht und was noch nicht, sagen wir dir in der Demo offen.

Können wir Rüst- und Laufzeit wirklich getrennt sehen?

Ja, das ist der Kern der Erfassung. Wie das für deine Arbeitsgänge und deine Vorgabezeiten aussieht, gehen wir am besten an einem konkreten Auftrag durch.

Wir haben viele kleine Lose. Lohnt sich die Erfassung dann überhaupt?

Gerade dann. Bei kleinen Losen ist der Rüstanteil hoch, und genau dort liegt der Kalkulationsfehler, wenn er nicht sichtbar ist. Voraussetzung ist, dass die Erfassung Sekunden dauert — sonst frisst sie den Gewinn wieder auf.

Brauchen wir für jede Maschine ein Gerät?

Nicht zwingend. Caesar läuft im Browser auf vorhandenen PCs und Tablets, und mehrere Arbeitsplätze können sich ein Gerät teilen. Wie das bei deiner Hallenaufteilung sinnvoll ist, klären wir gemeinsam.

Setzt das SAP Business One voraus?

Aktuell ja. Caesar ist auf SAP Business One aufgebaut und schreibt über den offiziellen SAP Service Layer dorthin zurück. Bei einem anderen ERP sagen wir dir ehrlich, ob und wann das für dich infrage kommt.

Rechnet es an einem echten Auftrag durch

30 Minuten, live aus dem Referenzwerk. Bring einen typischen Auftrag mit Rüstanteil mit, wir gehen ihn gemeinsam durch.

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